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VITA

 

Geboren in einer Zeit der Widersprüche verbrachte ich dennoch eine behütete Kindheit in einer intakten und liebevollen Familie. 

Aufgewachsen als Kind des Kalten Krieges und des Wirtschaftswunders, geprägt von der Sexuellen Revolution und dem Deutschen Herbst war das Dialektische Moment in meiner seelischen und geistigen Entwicklung stets präsent, und eine außergewöhnliche Sensibilität für die allgemeine Unversöhntheit des Menschen zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip verwirrte mich mehr, als sie mich hätte leiten können.

Meine Befreiung von männlicher Erwartungshaltung, repräsentiert durch Vater und Bruder, zunächst in der Kunst und durch die Kunst, konnte ich (anfangs eher zaghaft) inzwischen auf alle meine Lebensbereiche ausdehnen. Heute bin ich eine selbstbewußte Künstlerin und Autorin, die sich ihrer Umwelt und ihrem Publikum mit befreiender Selbstverständlichkeit präsentiert.

"Die Kunst ist weiblich" erkannte einst Gunter Sachs. - Mein ganz persönliches Bekenntnis zur Weiblichkeit hat mein Schaffen endlich vom Kopf auf die Füße gestellt: alles ist Prozeß, alles ist Werden, alles ist Mutter. 

Ich habe, zunächst als Künstlerin - und dann ganz allgemein als Frau und Mensch, nochmals ganz neu angefangen. Ein Anfang der, so krass und radikal er auch gewesen sein mag,  sich für mich schon jetzt gelohnt hat. Ein Anfang, der - so bin ich mir sicher - sein Publikum finden wird, und gerne nehme ich meine Leser und Zuhörer, sowie die Betrachter meiner Bilder mit auf die spannende Reise in mein kreatives Spannungsfeld: 
in ein an allen Seiten offenes Dreieck mit den Eckpunkten Abstrakt - Expressiv - Informell. 

Ylva Hinds

 

Künstlerischer Werdegang

 
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